Musik
Konzertbericht : Notwist 16.2.09 Schlachthof Bremen
von mcgoo am 17 Feb. 2009, gespeichert unter Musik
Grad noch pünktlich im Schlachthof angekommen endete der Opener sein werk. Leider war nirgens zu lesen wer da vorab beschallte. Kurze Umbaupause und schon kamen Notwist auf die Bühne.
Martin Gretschmann (alias Console) belegte den Saal mit einem Teppich aus Samples und Elektronischen Sounds. Erstaunlich war das (wenn ichs Richtig gesehen habe) er seine Soundmaschinen mittels Wii-Controlern steuerte. Ob diese Idee nun einer besseren Bühnenshow dienen sollte weiss ich nicht, denn Notwist performen Live zwar einen durchaus perfekten Sound, aber mit Show hat das ganze eigentlich wenig zu tun. Zur Freude des Publikums spielten Notwist viele ihrer älteren Hits. Neon Golden artete in eine länge Perfomance aus, in deren Verlauf ich mich fragte wann Jim Morrison auf die Bühne steigt und “Father , I wan´t to Kill you” ins Mikrofon brüllt.
Besonders heraus stach in meinen Augen der während der Aufnahmen zum neuen Album (The Devil, You + Me,2008) hinzugekommene neue Schlagzeuger Andi Haberl. Ich habe lange keinen Drummer Live erlebt der derart virtuos seine Trommeln beherscht.
Insgesammt spielten Notwist 3 Zugaben , so das der ganze Gig 2 Stunden dauerte. Mir persönlich hat der Auftritt gezeigt, das das neue Album von 2008 noch nicht in den Köpfen der Fans angekommen ist, aber es war auch mal wieder schön Songs wie “Chemicals” in neuer Variation Live zu erleben.
Bleibt noch anzumerken das der Schlachthof Bremen meinermeinung nach etwas zuviel Tickets verkauft hat. Der Saal sammt seiner Tribühnen war voll bis proppenvoll, bewegen durch das Publikum war eigentlich garnicht mehr möglich. Glücklicherweise hat der Schlachthof Bremen eine hervoragende Akustik so das auch auf meinem schlechteren Platz alles gut zu hören war.

Notwist-Schlachthof Bremen 16-2-09
Platte der Woche : Thrice – Live At The House Of Blues
von mcgoo am 13 Jan. 2009, gespeichert unter Musik
Diese Woche höre ich das mit DVD-Video vertriebene Thrice Live-Doppelalbum “Live at the House of Blues” quasi von morgens bis Abends. Die innovative Post-Core Band, die schon lange zu einer meiner absoluten Lieblingsband favoriten zählt, hat nun auch ihr Live-Album mit Werken aus allen Schaffensphasen.
Das Album ist PERFEKT gemischt. Jedes Instrument ist Sauber zu hören, die Stimme von Dustin Kensrue ist jederzeit präsent. Auch das Publikum ist anprechend laut zu hören so das man einiges von der Konzert-Atmosphäre beim Hören erahnen kann.
Alles in allem ein Leckerli für Thrice Fans und solche die es werden wollen. Ich hoffe sehr das auch ich mal die Gelegenheit habe sie live zu sehen.